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6 Strategien um die Generation Z zu überzeugen

Autor: Peter Feilmayr

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Die Generation Z umfasst die junge Gesellschaft die nach 1995 geboren wurden und somit seit der Kindheit mit Technik umgeben sind. Laut Statistiken von „Fast Company“ werden schon im Jahr 2020 mehr als 40% der Konsumenten aus der Generation Z sein, und somit die Zahl der Millenials übersteigen.

Die junge Generation hat eine grundlegend andere Erwartungshaltung, wenn es darum geht, was von Unternehmen in der digitalen Welt erwartet wird bzw. wie sie mit Unternehmen interagieren.

Was macht die Generation Z aus?

Digital Natives
Sie werden seit der Geburt mit Technik konfrontiert, und sehen sie daher nicht als Neuheit, sonder eher als Notwendigkeit an. Die lange Erfahrung ändert ihre Erwartungshaltung grundlegend.

Social Media
Social Media sieht die junge Generation als Platform um sich selbst darzustellen. Daher sind sie extrem vorsichtig wenn es darum geht, mit welchen Marken sie online interagieren.

Kurze Aufmerksamkeitsspanne
Die digitale Flut, mit welcher die die Generation Z konfrontiert wird, härtet sie ab und die Aufmerksamkeitsspanne wird immer geringer. Sie entscheiden innerhalb von Sekunden ob Inhalte für relevant sind oder nicht.

Influencer
Von allen Konsumenten, sind die Gen Z-er die, die sich am meisten von Influencern beeinflussen lassen. Die Jugendlichen folgen Leuten die Ihre Meinung repräsentieren und lassen sich wie keine andere Generation von Ihnen zu Kaufentscheidungen leiten.

6 Strategien um die Generation Z zu erreichen

1. Nutze das richtige Medium

Die Generation Z verbringt weniger Zeit auf Websites als auf Social Media Platformen. Daher sollte man sich darauf spezialisieren, die Zielgruppe im richtigen Medium mit relevanten Inhalten zu versorgen. Wenn sich die Kunden auf Snapchat und Co. aufhalten wäre es nur kontraproduktiv, Inhalte auf älteren „klassischen“ Medien zu verbreiten.

2. User-Generated Content

Um für die Generation Z authentisch zu wirken braucht man Inhalte, welche von anderen Kunden, bzw. Micro Influencern erstellt wurden. Dadurch können sie sich mit Marken identifizieren und sie lassen sich einfacher von Produkten oder Services überzeugen, wenn gleichgesinnte auch überzeugt sind und das öffentlich teilen.

3. Direkt zum Punkt kommen

Die Flut aus Daten trainiert die Generation Z darauf schnelle Schlüsse zu ziehen und rasche Entscheidungen zu treffen. Wenn man mit dieser Generation kommuniziert, muss man kurze und klare Aussagen treffen, da sie sehr schnell abspringen wenn es zu lange dauert, Inhalte aufzunehmen.

4. Mobile First

Wenn man sich auf die junge Generation fokussieren möchte ist eine Mobile-First Strategie notwendig, da der Größteil der Gen Z beinahe alle Inhalte auf dem Smartphone konsumiert. Desktop Webbrowser und E-Mails kommen gar nicht in Frage. Native Apps, Facebook, Instagram und Messenger sind der beste Weg um mit ihnen zu kommunizieren.

5. Video

Das beliebteste Medium ist Video. Der Fokus muss auf Inhalte gelegt werden, die einfach zu konsumieren sind, und simple Videos oder Animationen bieten das beste Tool um Engagement zu erhöhen.

6. Customer Experiences

Jeder Schritt der Kundenerfahrung muss gut durchdacht sein, um zu jedem Zeitpunkt sicherzustellen, dass die Inhalte passend für die Zielgruppe sind. Die junge Generation muss sich bei der Interaktion mit digitalen Produkten oder Services wohl fühlen und die Abläufe müssen perfekt funktionieren.